Nichts ist gut. Ohne dich. von Lea Coplin

© dtv Verlag

Lea Coplin
Nichts ist gut. Ohne dich.
dtv Verlag
Preis für TB/E-Book: 10,95€/18,99€
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*Rezensionsexemplar

Jana und Leander kennen sich bereits seit frühester Kindheit. Sie waren wirklich gut Freunde und konnten über alles reden – bis Janas Bruder bei einem Autounfall stirbt. Einem Unfall, bei dem Leander am Steuer saß.
Sechs Jahre lang haben die beiden keinen Kontakt. Jana hat nicht nur ihren Bruder, sondern auch ihren besten Freund verloren und diese Tatsache nie ganz verkraftet. Genau deswegen wirft es sie völlig aus der Bahn, als Leander plötzlich vor ihr steht – und sie weiß nicht, ob sie ihm verzeihen kann.Dennoch lässt sie der Gedanke an ihn nicht los und Leander geht es nicht anders. Zwischen den beiden entwickelt sich neue, zaghafte Bande, die jedoch jederzeit wieder brechen können, sollte die Vergangenheit ihre Schatten werfen. Auch wenn es schon bald mehr ist als nur Freundschaft, kann mir der Wahrheit schnell wieder alles vorbei sein.

“Nichts ist gut. Ohne dich.” durfte ich bereits Anfang des Jahres vorab lesen und jetzt endlich erscheint das Buch und ich kann euch meine Rezension zeigen.
Das Buch von Lea Coplin spielt in und um München und erzählt eine ganz besondere Liebesgeschichte, die zu Herzen geht. Sowohl Jana als auch Leander haben noch mit dem Tod von Janas Bruder zu kämpfen und er wirkt sich immer noch auf ihr Leben aus. Das alles hat sie zu Entscheidungen gebracht, die sie sonst wahrscheinlich nie getroffen hätten. Und es führt dazu, dass es ihnen sehr schwer fällt, sich einander wieder anzunähern, aber ohne den anderen können sie auch nicht.
Zudem kommen auch immer wieder andere Schwierigkeiten, die die beiden meistern müssten und die viele der gut gezeichneten Nebencharaktere einbeziehen – die mir teilweise eher im Gedächtnis geblieben sind als Jana und Leander selbst.
Es ist eine wirklich tolle Geschichte, die dort erzählt wird mit ganz viel Potenzial, aber leider wird das nicht voll ausgeschöpft. Dieser innere Zwiespalt, den beide immer wieder erleben, wird einfach nicht richtig vermittelt. Zudem ist Jana gerade in der ersten Hälfte oft sehr zickig, weil sie sich dadurch abschottet, aber das hilft nicht gerade dabei, sie dem Leser näher zu bringen. Ich hatte mir ehrlich gesagt ein wenig mehr erwartet von dem Roman und gehofft, dass mich die Story mehr packt und ich mehr mitfiebere, als ich es jetzt beim Lesen getan habe.

3 von 5 Bäumchen

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