Mantikore Spielbücher – Der Einstieg und die ersten Erfahrungen

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Der Einstieg und die anfänglichen Erfahrungen

Was bisher geschah…

Am Mittwoch wurde euch von Anna von Mehr als Worte erklärt, was genau ein Spielebuch ist, was sich hinter der Idee versteckt und vor allem, was wir Tourblogger an Erwartungen mitgebracht haben an diese Art von Büchern und das Erlebnis was damit verbunden ist.
Möchtest du mehr darüber erfahren, lies weiter bei Mehr als Worte.

An Tag 2 der Tour hat euch Anna, dieses Mal von Fuchsias Weltenecho, etwas über die Charakterentwicklung berichtet und erklärt, wie ihr euch aus einem vorgegebenen Baukasten euren eigenen individuellen Helden der Geschichte bastelt.

Du willst mehr darüber wissen? Dann lies weiter bei Fuchsias Weltenecho.

Heute am dritten Tag bin nun ich dran euch etwas zu erzählen und zwar geht es bei mir um den Einstieg in die Geschichten der Spielebücher und wie unsere ersten Erfahrungen aussahen, die wir beim Lesen gemacht haben.

Der Einstieg

Nachdem wir nun unseren Helden erstellt haben, sind wir bereit, in die eigentliche Geschichte zu starten. Doch Halt! Worum geht es eigentlich genau?
Genau das erfahren wir bei der Einführung in das Buch. In den meisten Fällen gibt es eine Art Prolog, in dem beschrieben wird, was bisher geschah, damit man das Szenario kennenlernt und weiß, auf was man sich einlässt.
Regeln werden beschrieben, Eigenschaften des Charakters bestimmt, aber zu diesen Punkten erfahrt ihr noch mehr oder habt es schon getan.
Wichtig ist, dass wir nach der Einführung wissen, was genau uns erwartet.

Gelesen habe ich folgendes Buch:
Joe Dever
Die neuen Kai-Krieger 01 – Jagd nach dem Mondstein
Mantikore Verlag
Preis für TB: 14,95€
Hier geht’s zum Buch

In meinem Fall ging es darum, dass viele Jahre lang Krieg herrschte und mein Kriegerorden fast vollständig zerstört wurde. Nur einsamer Wolf (der Protagonist einer Spielbuch-Reihe, von der ich jetzt den ersten Teil des Spin-Offs gelesen habe) hat überlebt und den Orden in den folgenden Jahrzehnten wieder aufgebaut, in denen sie aber immer wieder angegriffen werden. Dein Charakter wird ein Krieger des Ordens und dort über Jahre hinweg ausgebildet. Nun ist deine Zeit gekommen, denn du wirst auserwählt für eine sehr wichtige Mission. Du sollst ein bedeutendes magisches Artefakt zurück zu seinen Erschaffern erbringen und musst dafür einmal durch das ganze Land reisen, wobei die Feinde dir wahrscheinlich auflauern werden, um das Artefakt, den Mondstein, an sich zu bringen und für das Böse nutzen zu können, was du mit allen Mitteln verhindern sollst.
An diesem Punkt der Geschichte steigt man nun ins Setting ein und beginnt die Reise.

Die anfänglichen Erfahrungen

Dadurch, dass man direkt am Anfang ins Setting geleitet wird und auch alle wichtigen Voraussetzungen detailliert erklärt werden, auf die man zu achten hat, fällt der Einstieg recht leicht.
Für mich war es das erste Spielbuch, aber ich habe mich sehr schnell zurechtgefunden.
Die Geschichten teilen sich auf in viele verschiedene Abschnitte, wobei am Ende eines Abschnitts immer steht, an welcher Stelle du weiterlesen musst oder welche Möglichkeiten dir bleiben, zwischen denen du entscheiden kannst. Hier mal ein Beispiel:

Du bist an einer Kreuzung.
Willst du links abbiegen, lies weiter bei X.
Willst du rechts abbiegen, lies weiter bei Y.
Oder willst du geradeaus gehen, dann lies weiter bei Z.

Ein ganz einfaches System also, das sich eigentlich von selbst erklärt und so kann man sich schnell in die eigentlich Story vertiefen und ganz in dem Abenteuer aufgehen, das man erlebt.

Meinungen

Da jeder von uns, der an der Blogtour teilnimmt, ein anderes Spielbuch gelesen hat, war ich natürlich neugierig, wie die anderen den Einstieg erlebt haben und habe mal nachgehakt.

Frage: Wie war euer Einstieg in das Buch? Hattet ihr auch eine Art Prolog, der euch ins Setting geleitet hat? An welchem Punkt seid ihr eingestiegen und was war euer erster Eindruck?

Anna von Mehr als Worte

Ich hatte einen Prolog und eine gute Einführung! Es wurde schön erklärt was vorher passiert ist und wo ich gerade stehe. Das hat mir den Einstieg doch sehr leicht gemacht auch wenn es erst mal etwas schwierig war sich alles zu erspielen.

Anna von Fuchsias Weltenecho

Einen Prolog gab es nicht wirklich. Ich hatte zwar eine Einführung hinsichtlich dessen, dass ich mit einem Boot am Strand…strande xD, aber ansonsten wurde ich samt Charakter direkt in die Handlung geworfen, wie man es eben auch von der Konsole kennt. Der Klappentext gibt schon recht gut wieder, worauf man sich einlässt, denn ich habe genau das erhalten, was ich von Anfang an erwartet habe. Viel “Mittelalter”, viel aus der alten Zeit, sehr düster. Wobei ich immer den Eindruck hatte, dass die Figuren allesamt wie Männer behandelt und angesprochen wurden, was aber vermutlich an der nicht personalisierten Ansprache des Spielers liegt (das Gefühl habe ich auch immer bei RPGs, also voll normal). Ansonsten bin ich direkt am Strand der nahegelegenen ersten Stadt angekommen und wurde gefühlt in der Nacht erstmal überfallen und bin, weil ich zu doof zum Würfeln war, direkt erstmal ausgeraubt worden – Immerhin nicht gestorben. Das war ein wundervoller Einstieg wie ich finde. Ohne Geld konnte ich mir so gar nichts mehr leisten:D

Lia von Juliana Fabula

Nach der detaillierten Einführung des Spielbuchs und der Entwicklung des Charakters gibt es auch einen Prolog, der einen in die Geschichte sozusagen einführt. Der Prolog ist recht kurz und gibt dir nur einen kurzen Umriss um das aktuelle Geschehen und danach darfst du sozusagen einsteigen. In meinem Buch gab es verschiedene Schwierigkeitsgrade (insgesamt 4 Stück) und als unerfahrener Abenteurer begann ich mit der empfohlenen leichten Quest. Ich finde es sehr cool, dass die Entscheidungen so frei gehalten werden und man auch als geübter Spieler oder wenn man in der Geschichte weiter vorangeschritten ist und der Held mehr Erfahrung hat, trotzdem die Möglichkeit bekommt, weitere Szenarien aus dem Buch zu “spielen”.

Marion von Valaraucos Buchstabenmeer

Bei mir gab es einen Prolog in dem das Spielsystem kurz erklärt wurde und wie das Buch funktioniert. Das fand ich ganz praktisch und wäre definitiv für alle Spielebücher sinnvoll. Mein erster Eindruck war sehr positiv, man steigt direkt gleich voll in die Geschichte ein.

Svenja von Büchertraum

In meinem Buch gab es einen Prolog und eine Anleitung wie gespielt wird. Diese wurde aber gut in den Prolog integriert, so dass Kinder nicht gleich überhäuft wurden mit Informationen. Durch diese Erklärung und Einleitung könnte man sofort in das Abenteuer abtauchen und es von Anfang an genießen und seinen Spaß haben.

Weiterer Verlauf der Tour

Morgen geht es weiter bei Lia auf dem Blog Juliana Fabula und sie erzählt euch etwas zu den Geschichten der Spielbücher.

Möchtest du mehr darüber erfahren, lies weiter bei Juliana Fabula.

Am Sonntag berichtet Marion von Valaraucos Buchstabenmeer über das eigentliche Spielen dieser Bücher und beschäftigt sich mit dem System, welches hinter diesem Erlebnislesen steht.

Möchtest du mehr darüber erfahren, lies weiter bei Valaraucos Buchstabenmeer.

Und zum Abschluss der Tour hat Svenja von Büchertraum noch einmal ein Fazit zusammengestellt und ihr erfahrt unsere abschließenden Meinungen zum Thema Spielbücher.

Möchtest du mehr darüber erfahren, lies weiter bei Büchertraum.

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One Comment

  1. Hallo und guten Tag,

    Danke für den heutigen Beitrag….gut finde ich, wenn es eine Einleitung/Anleitung gibt.

    Ich bleibe auf alle Fälle am Ball sprich bei dieser Blogtour weiterhin dabei…

    LG..Karin…

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