Cinder & Ella von Kelly Oram

Kelly Oram
Cinder&Ella (Band 1)
one Verlag
Preis für TB/E-Book: 12,90€/9,99€
*Rezensionsexemplar

Cover © one Verlag

Nach einem Autounfall, bei dem ihre Mutter ums Leben kam, muss Ella noch einmal ganz von vorne anfangen. Sie muss zu ihrem Vater ziehen, den sie seit zehn Jahren nicht gesehen hat und dessen Familie sie nicht kennt. Eine neue Schule muss sie ebenfalls besuchen, um ihren Abschluss nachholen zu können, aber die Stunden dort sind der reinste Albtraum. Ihre Mitschüler machen ihr das Leben schwer, dabei hat sie doch so schon genug zu kämpfen. Denn bei dem Autounfall hat sie nicht nur ihre Mutter verloren, sondern es wurde auch ein Großteil ihrer Haut verbrannt und sie kann sich glücklich schätzen, dass sie überhaupt wieder gehen kann. 
Ihrem besten Freund Cinder erzählt sie nur das nötigste, als sie sich endlich wieder bei ihm meldet, denn sie braucht vor allem seine positive Art, um all das zu überstehen. Was sie jedoch nicht weiß: Cinder heißt in Wirklichkeit Brian und ist ein Star in Hollywood. Auch wenn er Ella noch nie getroffen hat, liebt er sie von ganzem Herzen, doch so viel in seinem Leben spricht dagegen, dass die beiden überhaupt eine Chance bekommen – zum Beispiel seine Scheinverlobte, die seinem Image helfen soll.

Dieses Buch liebe und hasse ich zugleich. Ernsthaft, besser kann ich es nicht beschreiben. Ich habe so mitgelitten mit Ella bei dem, wie sie behandelt wird und wie sie darunter leidet, aber in anderen Momenten habe ich einfach nur Cinder angeschwärmt, weil er so ein furchtbar toller Mensch ist und ich mich ziemlich schnell in ihn verliebt habe. Kann ich so einen für mich haben? Bitte?  
Aber kommen wir mal lieber zurück zum Buch. In diesem Roman gibt es Charaktere, die habe ich beim Lesen teilweise abgrundtief gehasst für das, was sie tun. In keinem der Fälle wirkten sie jedoch überzogen, sondern alles war nachvollziehbar und authentisch. Genauso wie meine Lieblingscharaktere, zu denen auch einige der Nebenfiguren zählen, hat jeder hier seine Beweggründe und handelt auch danach.
Erzählt wird die Geschichte übrigens nicht nur aus Ellas Sicht, sondern man erhält auch immer wieder Einblicke in Brians Leben, das seine ganz eigenen Probleme mit sich bringt.
Kelly Oram weiß genau, wie sie Figuren zeichnen muss, damit sie die Leser bewegen und ich zolle ihr meinen Respekt dafür. Das macht einen großen Teil aus, der dieses Buch so besonders macht.
Für mich ist dieser Roman eines der Highlights des Jahres und ich glaube, ich könnte noch Stunden für Brian/Cinder schwärmen und mit Ella mitfühlen, aber ihr solltet es lieber selbst lesen und euch davon überzeugen, wie gut dieses Buch ist.

5 von 5 Bäumchen

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